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Cosa Nostra in Deutschland – Rückzugsraum der Mafiosi

Cosa Nostra in Deutschland
Geschrieben von gian

Cosa Nostra in Deutschland

Die Cosa Nostra in Deutschland. Ein bekannter Zweig der italienischen Mafia, welcher ursprünglich aus Sizilien stammt, ist mittlerweile weltweit aktiv. Der Ursprung dieser Organisation begann bereits in den 1970ern in Deutschland.

Cosa Nostra im deutschen Territorium

Die Cosa Nostra in Deutschland

Am Beginn dieses Zeitalters suchten sich die Mitglieder gelegentlich einen Rückzugsraum bzw. ein Land oder eine Stadt, wo diese untertauchen konnten. Eine mögliche Antwort auf die Frage warum Deutschland: In Deutschland gibt es keine vergleichbaren Anti-Mafia-Gesetze wie in Italien. Wusstest Du überhaupt, dass Italien Anti-Mafia-Gesetze hat? Eines dieser Gesetze: Die Zugehörigkeit selbst, zu einer dieser kriminellen Mafia-Organisationen reicht aus, damit Telefongespräche und Internetkommunikation überwacht und untersucht werden dürfen.

Bereits der Handel um ihre aktiven Geschäfte der Familien war bereits zu dieser Zeit schon im Gange. Diese Entwicklung wurde jedoch 2002 von einem wichtigen Kronzeugen geprägt. Antonio Giuffré. Er hatte es besonders auf die deutschen Bankunternehmen und Unternehmer abgezielt. Diesen Bereich konnte er mit dem Bau der deutschen Hauptstadt Berlin ausnutzen, da dort bereits damals schon Millionen investiert wurden.

 

Mitgliederzahl und Einnahmequellen

Viele Menschen fragen sich nun, wie viele italienische Unternehmer dort tätig waren. Die Antworten reichen von ein paar wenigen bis hin zu mehreren hunderten. Feste Zahlen hat jedoch niemand. Klar war jedoch, dass zudem noch unter legalen Deckmänteln wie Restaurants oder Gaststätten der Drogenhandel organisiert weiter fungierte und somit als Geldwäsche diente. Weitere deliktische Taten der Cosa Nostra in Deutschland sind Raubüberfälle und vor allem Machenschaften im Baugewerbe. 

Ermittlungsbehörden zufolge halten sich heutzutage schätzungsweise 70-100 Mitglieder der sizilianischen Cosa Nostra in Deutschland auf. Viele Mitglieder wurden in verschiedene Städte aufgeteilt. So findet man in Hamburg z.B. eine Familie aus Catania, in Mannheim eine Zweigstelle einer Familie aus Gela und in Nürnberg eine Dependance der Familie aus Syrakus. Viele andere Familien bzw. Abzweigungen sind in mehreren Großstädten vertreten.

Bekannte Aufenthalte der Cosa Nostra in Deutschland: Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Zudem vertreiben die Corleoneser besonders unter den Salavatore Riina eine enge Verbindung zur Camorra-Dependance in Baden-Baden. Diese beiden sind berüchtigt dafür unter ihrem Anführer Sabatino Ciccarelli den Kokainhandel in Deutschland zu vertreiben bzw. zu organisieren.

Nicht nur die Cosa Nostra in Deutschland – sonderen zusätzlich weitere bekannte italienische Mafia-Organisationen haben auch einen Sitz in Deutschland. Die Stidda, eine der sizilianischen Gruppierungen und ebenso die Clans Cursoti, Laudani und weitere. Ihre Einnahmequellen sind unter anderem Schutzgelderpressungen sowie Drogenhandel.

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gian

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