Albanien

Die albanische Mafia (Mafia shqiptare)

Mafia shqiptare
Geschrieben von Florent V.

Die albanische Mafia

Die albanische Mafia ist eine der berühmt berüchtigsten kriminellen Organisationen im europäischen Raum und hat sich diesen Ruf durchaus verdient. Bis zum Jahre 1985 war die albanische Mafia Handlanger für die sizilianische Mafiaorganisation Cosa Nostra. Zu dieser Zeit herrschte die sogenannte „Pizza Connection“, welche einen Drogenring aus mehreren Mafiafamilien beinhaltete. Deren Haupttätigkeit war es Drogen, insbesondere Heroin, von Sizilien in die USA zu schmuggeln. Jedoch folgte der Zusammenbruch dieser Organisation nachdem mehrere Mitglieder verhaftet und verurteilt wurden, weswegen die Albaner dieses Vorkommen als eine Lücke sahen, die geschlossen werden sollte. Mafia selbstständig und schaffte sich Handelsrouten durch ganz Europa.

Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in Albanien war das Land in Chaos versenkt, da viele Staatsangehörige dies als Grundlage sahen das Land zu verlassen, was für die kriminelle

Albanische Mafia

Albanische Mafia

Organisation in Albanien durchaus ein Vorteil war. 1991 brach der Jugoslawien Krieg aus. Jugoslawien war zu dieser Zeit noch ein Zusammenschluss aus den Ländern Serbien, Kosovo, Bosnien & Herzegowina, Montenegro, Kroatien, Slowenien und Mazedonien. Der Krieg tobte und es gab viele ethnische Säuberungen zum Beispiel das Attentat von Sarajevo, weswegen sich die NATO entschied einen Handelsembargo gegen Jugoslawien zu verabschieden. Das bedeutet, dass der Wirtschaftshandel von Jugoslawien durch die NATO überwacht und blockiert wurde. Es scheint so als ob dieses Abkommen  für die albanische Mafia eine der wichtigsten Ereignisse war, da der Handel in Albanien als NATO Mitglied erlaubt war. Dies bat die Möglichkeit  sowohl Treibstoff als auch andere Waren nach Jugoslawien illegal zu importieren. Durch dieses Ereignis wurde die albanische Mafia immer stärker und konnte sich dadurch auch wirtschaftlich festigen.

 

Mitglied der albanischen Mafia werden

Die albanische Mafia hat bei ihrer Rekrutierungspolitik keine nationalen Grenzen, das heißt, die Staatsangehörigkeit eines potenziellen Mitglieds irrelevant ist, da zu den Angehörigen unter anderem auch Kosovo-Albaner, Mazedonier, emigrierte Albaner in den USA und Montenegriner gehören. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören unter anderem Menschenhandel, Organhandel sowie Drogen -und Zigarettenschmuggel.

Die Struktur der kriminellen Organisation ist relativ einfach gehalten und ist in drei Ebenen aufgeteilt. Die unterste, exekutive Ebene sind die Fußsoldaten deren Aufgabe es ist Mordaufträge, Drogenhandel und diverse andere Tätigkeiten, durchzuführen. Die Führungsposition dieses Bereiches ist der Kryetar (Leiter oder auch Abteilungsleiter). Die mittlere Ebene ist die so genannte Clan-Ebene die aus etwa 100 Mitgliedern besteht. Deren Aufgabe ist es die unterste Ebene ,auch den Kryetar, zu beobachten, damit diese nicht einen Putschversuch startet. Der Krye ist die Führungsposition dieser Ebene was zu Deutsch Kopf bedeutet. Danach folgt die höchste Ebene Führungsrat. Diese wird von einer Art Pate geleitet.

Die Strukturen dieser Organisation sind trivial gehalten und die Organisation, gerade im Führungsrat, ist nicht gerade die
beste, weil dieser ständig wechselt aufgrund von Mordanschlägen von illoyalen Mitgliedern und Clan Mitgliedern, die auf einen Aufstieg in der Hierarchie hoffen.

Über den Autor

Florent V.

Kommentar hinterlassen